Thema des Monats


Personalentwicklung: Erfolgsfaktor in guten Unternehmen

Mit hochwertiger Küchenausrüstung liegt unser Unternehmen in einer Zeit, in der viele Menschen die Lust am Zubereiten hochwertiger Mahlzeiten (wieder-)entdecken, im Trend. Innovativ und funktionell sollen die Produkte des Hauses dabei höchsten Designansprüchen gerecht werden und die Leidenschaft an guter Ernährung wecken. Um diese Philosophie umzusetzen, bedarf es motivierter Mitarbeiter, denn Leidenschaft kann nur vermitteln, wer sie fühlt.


Für sein Junior Executive Program, in dem Mitarbeiter auf die Übernahme verantwortli-cher Positionen vorbereitet werden, hat sich das Unternehmen daher etwas Besonderes einfallen lassen und kopfarbeit beauftragt, für die Nachwuchskräfte ein maßgeschneidertes Analyseverfahren zu erstellen. Zum Einsatz kam dabei die von uns entwickelte Motivanalyse nach dem aHead-Verfahren. An die Analyse schloss sich ein persönliches, in-tensives Auswertungsgespräch mit Barbara Haag, kopfarbeit-Chefin und Entwicklerin des vielfach bewährten Tools, an. Die Programmteilnehmer nahmen die Chance wahr, mehr über sich und ihre Motive zu erfahren – getreu dem Motto: wer sich kennenlernen möchte, darf sich nicht aus dem Weg gehen.


Unser Fallbeispiel zeigt, dass das Tool aHead auch in diesem Fall den hohen Erwartungen des Kunden gerecht wurde. Aus der Analyse ergab sich für die Junior Executives die Mög-lichkeit, eine Standortbestimmung vorzunehmen, Stärken zu erkennen und noch gezielter einzusetzen, aber auch zu realisieren, wo ihre persönlichen Entwicklungsfelder liegen. Der Abgleich eigener Karriereziele mit den notwendigen Voraussetzungen ermöglicht es ihnen, gezielter an sich zu arbeiten. Für den Arbeitgeber bedeutet das ein deutliches Mehr an emotionaler Bindung der Geförderten an das Unternehmen und eine stärkere Integration persönlicher Ziele mit denen des Unternehmens.


Unser Fallbeispiel

Das Unternehmen blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück. Es konnte seine Position im hart umkämpften Markt für Haushaltsgeräte stets behaupten und den Konzernumsatz kontinuierlich steigern. Kunden verbinden mit seinen den Produkten Inspiration, Leidenschaft, Langlebigkeit und Kreativität. Engagierte und zufriedene Mitarbeiter tragen wesentlich zu diesem positiven Bild bei, weswegen man bei dem Traditionsunternehmen großen Wert auf deren Entwicklung und langfristige Bindung sowie ein motivierendes Arbeitsumfeld legt.


Unser Auftrag

Für das Junior Executive Program, in dem bereits identifizierte Talente mit heterogenem fachlichem Hintergrund wie Technik, Betriebswirtschaft oder IT gefördert werden, war das Unternehmen bereit, die Kosten für die individuelle Potenzialanalyse zu übernehmen und seinen künftigen High Potentials im Rahmen ihrer Ausbildung diese Möglichkeit zu bieten. Konkret sollten die Teilnehmer dabei Aufschluss über folgende drei Bereiche erhalten:


  • Passt die Position, für die ich mich aktuell vorbereite oder die ich als Ziel vor Augen habe zu mir, meinen Motiven und Fähigkeiten?
  • Wo liegen meine Stärken, und wie kann ich sie noch besser und gezielter zum Ein-satz bringen? In welchen Bereichen muss ich an mir arbeiten?
  • Eigne ich mich eher für eine Führungs-, eine Projektleiter- oder eine Fachposition?

So sollten die Teilnehmer Gelegenheit erhalten, das momentan Erreichte zu reflektieren und sich intensiv mit ihren Vorstellungen und dem „Rüstzeug“, das sie dafür besitzen oder sich noch aneignen können, auseinanderzusetzen.


Messbarer Erfolg des aHead-Verfahrens: Klarheit für Mitarbeiter und Unternehmen

Allzu gern unterliegen gerade hochmotivierte, leistungsstarke und ambitionierte Kräfte am Anfang einer vielversprechenden Karriere der Vorstellung, sich ganz genau zu kennen und „zu wissen, was sie wollen“. Bis zu einem bestimmten Punkt ist dieses positive Selbstbild berechtigt und auch nützlich: es hat jungen, engagierten Mitarbeitern ermöglicht, die notwendigen Ausbildungsschritte zu absolvieren, den Einstieg ins Unternehmen zu finden und dort so gute Arbeit zu leisten, dass sie für das Talentförderprogramm ausgewählt wurden.


In der Praxis ist jedoch zu beobachten, dass gerade die Rolle und der Alltag von Führungskräften sowohl von Mitarbeitern als auch von Unternehmern unrealistisch eingeschätzt werden. Führungskraft werden, das klingt zunächst einmal verlockend: eine solche Position wird, individuell und gesellschaftlich, mit Verantwortung, Prestige, persönlichem Erfolg, einem guten Gehalt usw. assoziiert. Wer führt, hat „es geschafft“, hat „Karriere gemacht“, gilt als erfolgreich. Wer greift da nicht zu, wenn die Beförderung winkt?


Die Realität, so zeigt gerade der aktuelle Gallup-Index zur (oft mangelhaften) emotionalen Mitarbeiterbindung und dem Zusammenhang dieses Faktors mit der Person und dem Führungsstil des Führenden, sieht häufig leider ein wenig anders aus. Immer wieder fühlen sich Fachkräfte, oft ohne entsprechende Schulung in die Führungsrolle „gestellt“, in ihr unwohl, delegieren zu wenig, arbeiten zu viel fachlich, führen zu wenig. Unzufriedene Mitarbeiter sind die logische Konsequenz, und unzufriedene Mitarbeiter wandern zum Schaden des Unternehmens ab – jeder vierte Arbeitnehmer hat schon einmal wegen seines direkten Vorgesetzten gekündigt.


Hier setzen wir an. Für Unternehmen, aber auch für die Betroffenen selbst ist es von höchster Wichtigkeit zu wissen, ob ihr Profil sie eher für eine Führungs- oder eine fachliche Rolle prädestiniert. Die anderen beiden Fragestellungen stehen damit in unmittelbarem Zusammenhang: was sind meine Motive, und wie passen sie zur angestrebten Rolle? Und: wenn mein Profil eher für eine Fachposition spricht, ich mir aber mehr Verantwortung wünsche, kann ich dann meine persönlichen Entwicklungsfelder so bearbeiten, dass ich das gesteckte Ziel erreichen kann, ohne dabei selbst auszubrennen oder die mir Anvertrauten zu demotivieren?


kopfarbeit weiß aus Erfahrung, dass unsere Motive in unserem Persönlichkeitsprofil „verdrahtet“ sind und zunächst nicht willentlich oder „per Knopfdruck“ geändert werden können. Wir wissen jedoch auch, dass Menschen in aller Regel mehrere Motive in ihrer Persönlichkeit vereinen und bei entsprechender Kenntnis des eigenen Profils durchaus an vermeintlichen „Schwächen“ gearbeitet werden kann. Konkretes Beispiel: Die Paarung Visions-/Freundschaftsmotiv ist häufig anzutreffen. Wenn ich als stark Freundschaftsmotivierter weiß, dass bestimmte Führungsaufgaben – etwa aktives Konfliktmanagement oder Kritik an der Arbeit eines Mitarbeiters – mir schwerfallen werden, meine visionsmotivierten Persönlichkeitsanteile mich aber durchaus qualifizieren, andere zu inspirieren und mitzureißen, kann ich an Bereichen wie „Konfliktvermeidung“ arbeiten und unangenehme Gesprächssituationen trainieren wie ein Marathonläufer, der beharrlich seine Kondition aufbaut.


Unsere Hinzuziehung ermöglicht den Junior Executives, genau solche konkreten Schritte nach dem Erkennen der eigenen Eignung und deren Abgleich mit angestrebten Positionen in Angriff zu nehmen.


Die Vorteile unserer Arbeit auf einen Blick:


  • Junge, engagierte Kräfte werden an das Unternehmen gebunden.
  • Sie werden davor bewahrt, in typische „Karrierefallen“ zu laufen: dazu zählen die Übernahme nicht zum Motivprofil passender Aufgaben und daraus resultierende Motivationseinbrüche, die ihnen und dem Unternehmen schaden.
  • Sie erkennen die eigene Eignung und lernen, Stärken wahrzunehmen und „ausbaufähige“ Bereiche anzugehen, anstatt dies vor sich herzuschieben, bis bereits ein konkreter Schaden entstanden ist, etwa weil eine unzureichend vorbereitete Führungskraft gute Fachkräfte „vergrault“.
  • Das Vertrauensverhältnis zwischen Führung und Nachwuchskräften wird nachhaltig gestärkt.
  • Den Nachwuchskräften wird die Chance gegeben, aktiv über ihren Werdegang mitzuentscheiden und die nächsten Schritte auf einer soliden Grundlage zu unternehmen.
  • Das Unternehmen sichert sich eine optimale Passung zwischen Mitarbeiter und Aufgabe und vermeidet Demotivation durch Über- oder Unterforderung sowie wirtschaftliche Schäden (Krankenstände, Fluktuation) durch fehlerhaftes Führungsverhalten.


Fazit: motivierte „Junioren“: ein Gewinn fürs Unternehmen

Die Nachwuchskräfte verließen ihr Analysegespräch ohne Ausnahme mit dem Wissen, neue und wertvolle Erkenntnisse über sich, ihre Persönlichkeit und mögliche Karrierepfade gewonnen zu haben. Bereits als „high potentials“ identifiziert, können sie auf Basis von Fragebogen und Auswertung nun noch deutlich konkreter an ihren Fähigkeiten und Poten-zialen arbeiten – individuell, aber auch in Abstimmung mit Programmverantwortlichen und Unternehmen.


Für den Arbeitgeber bedeutet das, dass sich diese für ihn wichtigen Mitarbeiter emotional stärker an das Unternehmen binden und ein Verständnis dafür bekommen haben, dass ihre eigenen Ziele und die des Unternehmens sehr eng miteinander verknüpft sind. Tragen sie selbst durch eine möglichst weitgehende Übereinstimmung ihres Profils mit ihrer künftigen Aufgabe optimal zum Unternehmenserfolg bei, kann dieses ihnen und anderen Mitarbeitern bestmöglich eine langfristige und auch persönlich erfüllende Perspektive sichern. Sie haben gesehen, dass der Arbeitgeber von ihnen viel Einsatz verlangt, aber auch bereit ist, Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben und sie zu fördern.


Das Unternehmen hat so gleichzeitig trotz der finanziellen Investition auch den Grundstein gelegt, unnötige Kosten zu vermeiden. Die bessere Kenntnis eigener Eignungen und Stärken trägt dazu bei, messbaren wirtschaftlichen Schäden sowohl durch unzulängliche Führung als auch durch das Verschenken von Ressourcen wirksam vorzubeugen. Das Risiko, Mitarbeiter mit hohem Führungspotenzial in einer Fachposition zu belassen sinkt ebenso wie die Gefahr, jemanden in eine Führungsaufgabe zu befördern, der er oder sie eventuell (noch) nicht gewachsen ist. So sichert sich das Unternehmen zufriedene, emotional hoch gebundene Mitarbeiter mit einem erheblich geringeren Risiko, an Burn-out, Bore-out oder anderen arbeitsbedingten Beeinträchtigungen zu erkranken oder ihr Heil sogar bei Wettbewerbern zu suchen.


kopfarbeit ist für Ihren Erfolg mit verantwortlich – wir freuen uns darauf.

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